« Es gibt kein Bier auf Hawaii... | Main | Over the hills and far away »

Mittwoch, Mai 17, 2006

Das Fenster zum Hof...

...mit einer Aussicht, die man nicht alle Tage hat:

Aber ich greife ein wenig vor. Bevor wir diesen spektakulären Anblick genießen konnten, lag eine Fahrstrecke von rund 277 Meilen vor uns. In den höheren Regionen Arizonas erlebten wir den ersten Regen, seit wir in den USA sind. Der Regen brachte etwas Abkühlung und für unser Auto eine dringend benötigte Reinigung, die allerdings nur die Frontpartie etwas ansehnlicher machte. Am frühen Abend fuhren wir durch die Einfahrt in den Grand Canyon Nationalpark und etwas später checkten wir in unser Hotel ein. Womit wir jetzt beim obigen Foto wären.

Nachdem wir unser Gepäck in die Zimmer geschleppt hatten, machten wir uns auf den Weg an den Canyon-Rand.

Blick in den Grand Canyon am Südrand, offensichtlich mit guten Aufwinden für die Vogelwelt.

Zwei von vielen Flugkünstlern des Canyons.

Der größte Segler, den wir zu sehen bekamen.

Ein paar Meter weiter von der vorigen Position bot sich dieser Anblick.

Dieses Bild gibt einen Eindruck, wie gut die Gegend touristisch erschlossen wurde. Die Unterkünfte befinden sich in direkter Nähe zum Rand Grand Canyons.

Ein Schild vor einem Laden, in dem indianische Waren für den "Weißen Mann" angeboten wurden. Kann das bitte mal jemand übersetzten?

Bevor wir Dienstag schlafen gingen, stellten wir den Wecker auf 5:10h, um am Mittwoch die Sonne über dem Canyon aufgehen sehen zu können.

Wir waren nicht die einzigen Frühaufsteher...

Das frühe Hörnchen knabbert das frischeste Gras.

Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt: Ein Bild wie eine Postkarte!

Es blieb allerdings nur wenig Zeit, die Weiten und Tiefen dieses Naturwunders auf uns einwirken zu lassen, denn auch der Mittwoch verlangte lange Fahrt von uns. Etwa 290 Meilen galt es auf der Reise von Grand Canyon Village bis Cedar City (Utah) zu absolvieren.

Ein typischer Ausblick vom Beifahrersitz am Mittwoch.

Am Straßenrand bieten Navajo-Indianer selbstgefertigte Waren an. Ein häufiger Anblick auf der Fahrt von Grand Canyon Village nach Cedar City.

The long and winding road...

...und der Blick nach rechts aus dem Fenster. Wirklich eine "landschaftlich reizvolle Strecke", wie es die ADAC-Karte nennt.

Don't look back?

Eine Navajo-Siedlung mit diversen Hunden, die recht sorglos die Straße kreuzten, einen hätten wir fast auf der Haube gehabt.

Noch ein Eindruck davon, wie Native Americans leben.

Das Bächlein ist der Colorado River.

Obwohl es schon spät geworden war, entschieden wir uns für einen kleinen Umweg, um ein kleines Stück durch den Zion National Park zu fahren.

Die Szenerie die sich uns hier bot, entlohnte uns für die Extrameilen.

Landschaften wie gemacht, um als Kulisse in Filmen zu dienen.

Einwohner des Zion National Parks, die emsig an ihrem Bau werkelten. Größere Raubtiere bekamen wir - leider? - nicht zu sehen.

Gegen 20h erreichten wir Cedar City, unser heutiger Boxen-Stopp. Mit der Überschreitung der Staatsgrenze von Arizona nach Utah haben wir heute gleichzeitig eine Zeitzone erreicht: Mountain Time statt Pacific Time. Damit sind wir eine Stunde dichter an der MESZ. Das war's dann für den Mittwoch, morgen geht es weiter nach Salt Lake City.

Posted by Mike at 10:34 PM
Edited on: Freitag, Mai 19, 2006 10:36 AM
Categories: 2006: Los Angeles-Denver