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Saturday, September 16, 2017

Where are we going, fellas? - To the top, Johnny!

Okay, die meisten werden es erraten haben. Heute standen Aktivitaeten in St. Louis und Umgebung auf unserer To-Do-Liste. Oberste Prioritaet hatte der Gateway Arch. Ich wollte endlich wissen, wie die Aussicht von ganz oben ist.

Auf dem Weg vom Parkplatz zum Arch. Man kann ganz klein die Sichtfenster erkennen.

Vor 17 Jahren hatte ich schon einmal die Journey to the Top gebucht, Ulf erinnert sich vermutlich an die Enttaeuschung, als die Tram ausfiel und wir wieder aussteigen mussten. Dieses Mal hatten Lars und ich mehr Glueck. Es fanden zwar rund um den Arch Bauarbeiten statt und das Museum war geschlossen, aber die Trams fuhren! In eine kleine Kapsel gequetscht - fuenf Leute in einer engen kreisfoermigen Anordnung - ging es in vier Minuten ratternd und leicht schaukelnd nach oben. Hier ein Link zu einem YouTube-Video, dass die ganze Prozedur zeigt: KLICK!

Der Gedanke in diesem Auszug steckenzubleiben ist kein angenehmer. Es ging aber alles gut und wir erreichten den Aussichtsraum in 192 Meter Hoehe.

So sieht es oben aus. Die Aussicht von dort ist toll. Sorry Ulf, wir haben damals echt was verpasst.

Aussicht zur Stadtseite hin, links das Busch Stadium, etwas weiter rechts davon das Old Courthouse.

Aussicht zur Flussseite.

Noch mal eine Sicht zum Fluss hin, dieses Mal auf die Schiffe der Riverboat Cruises. Dort hatten wir fuer den Abend eine Dinner Cruise gebucht...

So sieht die Szenerie von unten aus. Gibt einen kleinen Eindruck von der Hoehe des Bogens. Unsere Fahrt fiel leider aus. In der Stadt hatte es bereits am Freitagabend Demonstrationen wegen eines Gerichtsurteils gegeben, am folgenden Tag war es zunaechst ruhig, aber fuer den Abend wurden erneute Aktionen befuerchtet und aus Sicherheitsgruenden wurden zahlreiche Veranstaltungen abgesagt.

Nachdem wir wieder unten waren, schauten wir ein letztes Mal aus der Naehe nach oben. Beeindruckende Bauleistung.

Als naechstes wollten wir eine weitere National Historic Site besuchen. Passend zur Lincoln-Thematik, die uns die vergangenen Tage ueber begleitet hat, ging es dieses Mal um Ulysses S. Grant, der als Genaral die Armee der Union zum Sieg fuehrte und spaeter auch Praesident der USA wurde. Wir gelangten ueber einen kleinen Umweg zu seiner NHS. Wir verpassten eine Abbiegung und eh wir uns versahen, waren wir auf einem Parkplatz, wo man 12 Dollar von uns verlangte. Wir zahlten, parkten und gelangten zu diesem Eingang:

Grant's Farm. Zumindest der Nachname stimmte... Es stellte sich heraus, dass Anheuser Busch hier einen kleinen Freizeitpark betreibt. Es gibt eine Fahrt durch das Gehege, ein paar Paddelboote, Streichelzoo fuer die Kiddies und einen Biergarten. Erwachsene bekommen dort bis zu zwei Becher Freibier. Okay, es war nur Bud Light, aber es war umsonst. Bei dem heissen Wetter mussten wir rehydrieren und da kam uns das gerade recht..

Bisons. Die Leute in diesem Wagen hatten eine Extratour gebucht und konnten Tiere im Gehege fuettern und etwas mehr hinter die Kulissen schauen.

Eine weitere Extratour, dieses Mal bei den Hirschen.

Nachdem wr unser Wasser mit Bieraroma getrunken hatten, gingen wir vom Parkplatz zu unserem eigentlichen Ziel. Es war direkt gegenueber von Grant's Farm.

Hier sind wir richtig!

White Haven, auch wenn es gruen ist!

Sicht auf den Eingang. Ein nettes Haus vor den Touren von St. Louis. Im Sommer war - und ist - etwas ausserhalb der Stadt von den Temperaturen her angenehmer. Grant lernte hier 1844 seine zukuenftige Frau Julia Kent kennen, deren Vater das Anwesen gehoerte und eine Plantage mit Sklaven bewirtschaftete.

So, hier waeren jetzt Bilder von einer abendlichen Fahrt auf dem Mississippi gekommen, aber ich habe ja oben erklaert, warum das ausfallen muss. Schade.

Posted by Mike at 21:22
Categories: USA 2017